Freitag, 13. Mai 2016

[Rezension] Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes



Autorin: Jojo Moyes
Rowohlt Verlag
etwa 350 Seiten
erschienen als Taschenbuch und als EBook

Einzelband








Klappentext:
Lou & Will
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.  



Das Cover:
Ich finde das Cover defintiv ansprechend. Die Farbgebung und auch das Motiv gefallen mir gut. Ich denke, wenn man das Buch gelesen hat gibt es da einigen Raum für interpretation. Aber darauf möchte ich aufgrund von Spoilergefahr an dieser Stelle nicht eingehen. Am Ende der Rezi werde ich meine Interpretationen mal schildern.

Die Story:
Es  geht um Lou und um Will. Will sitzt, beinahe bewegungsunfähig, seit einem schweren Unfall im Rollstuhl. Er kann so gut wie nichts alleine machen. Sein Leben hat sich seit dem Unfall komplett verändert und er ist sehr unglücklich. Doch dann kommt Lou. Sie wird von seiner Mutter als Pflegekraft eingestellt. Sie soll für Will da sein und ihn ablenken und beschäftigen.

Meine Meinung:
Lange habe ich mich geweigert, dieses Buch zu lesen. Ich wusste, wie es endet und das hat den Reiz des Buches für mich genommen. Doch dann kam der Film und damit auch der Trailer. Dieser hatte  mir so gut gefallen, dass ich mir das Buch dann doch mal zugelegt habe. Und ich habe diese Entscheidung nicht bereut. Ohne viel vorneweg zu nehmen kann man sagen, dass es sich um eine Liebesgeschichte handelt. War ja klar;) Ich finde, es geht um so viel mehr als das. "Ein ganzes halbes Jahr" ist zwar eine Liebesgeschichte,  aber diese ist nicht das Hauptthema. Es geht um das Leben und wie man es verbringen möchte. Es geht um die Selbstfindung der Hauptfigur Lousia. Und dann geht es da noch um Will, der ebenfalls eine schwere Entscheidung zu treffen hat. Oder besser gesagt, hinter dieser Entscheidung stehen muss.

Fazit:
Es ist wirklich ein wunderschönes Buch. Ich habe es sehr gerne gelesen und werde es auch bestimmt wieder lesen. Dementsprechend kann ich nur eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen.
Schaut gleich auf der Verlagsseite vorbei und holt es euch:)

Eure Ramona





!!!!!!!ACHTUNG, RIESEN SPOILER VOM ENDE ES BUCHES!!!!!!!






Kommen wir noch mal zum Cover. Man sieht ein Mädchen oder eine Frau, die einen Vogel wegfliegen lässt. Ich finde, der Vogel kann dabei sowohl für Will als auch für die "alte" Louisa stehen. Sie lässt Will und auch ihr altes ich los.
Will ist nach seinem Tot ja endlich frei. Er hatte sich js so eingesperrt gefühlt. Louisa ist da ja sher ähnlich. Ohne es zu wissen, ist sie eingesperrt und unglücklich. Nach Wills Tot fängt sie erst richtig an, zu leben. Wo wir schon dabei sind. Ich fand das Ende wirklich super schön. Es war sehr traurig, aber nachdem man die gesamte Story kennt, absolut nachvollziehbar.
Was denkt ihr darüber?

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